Kulturunterschiede zwischen individualistischen und kollektivistischen Gesellschaften

Die Art und Weise wie wir Güter und Dienstleistungen einkaufen und verbrauchen ist eng mit unserer Sozialisation und Kultur verknüpft. Je nachdem, ob eine Person aus einer eher individualistisch oder eher kollektivistisch geprägten Gesellschaft stammt, wird sie sich bei ihrer Kaufentscheidung von vornehmlich egoistischen oder sozialen Motiven leiten lassen. Kulturunterschiede im Konsumverhalten lassen sich in individualistischen Kulturkreisen, wie etwa den USA oder auch Großbritannien, beobachten. Hier steht der Einzelne im Mittelpunkt. Marketing muss daher die individuellen Präferenzen der Menschen ansprechen. Denn er oder auch sie will sich von der Masse abheben. In kollektivistischen Gesellschaften, wie etwa China oder auch Japan, gilt das weniger. Hier zählt das Gesamtergebnis und nicht, dass sich jemand besonders hervorgetan hat. Deshalb sind Kulturunterschiede ein wichtiger Faktor, der bei der Arbeit mit unterschiedlichen Personengruppen zu beachten ist. Hier muss man Feingefühl beweisen, indem die Fronten und Erwartungen der jeweiligen Gruppe zuvor geklärt und klar kommuniziert werden. Kulturunterschiede können auch im Rahmen einer Arbeitsaufteilung bedacht werden oder aber beim Marketing, bei dem jeweils die Einzelgängermentalität oder die philanthropische Mentalität angesprochen wird. Denn aus den verschiedenen Überzeugungen können schnell Konflikte erwachsen, die vermeidbar sind, wenn man Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen an den Tag legt.

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