Prävention von Gewalt und Hass

Gewalt birgt Gefährdungspotential, das man fast überall antreffen kann. Trotzdem ist es möglich, sich zu schützen, und zwar durch verschiedene Maßnahmen zur Prävention. Normalerweise sind die Gegenden in Ihrer Stadt bekannt, an denen es öfters zu Gewalttaten kommt. Diese kann man meiden, besonders abends oder nachts. Problematisch wird es nur in Städten, die Sie zum ersten Mal besuchen. Hier können Sie sich vorher über die Stadtteile informieren, die für Ihre Kriminalität bekannt sind. Falls Sie darauf angewiesen sind, das Hotel nachts zu verlassen, dann ziehen Sie immer den Rat einer lokalen Vertrauensperson zu Rate. Diese Art von Prävention ist besonders wichtig
wenn Sie sich über ein erhöhtes Gefährdungspotential bewusst sind. Wenn Sie zu betroffenen Minderheiten gehören, sich beruflich besonders kleiden müssen oder sich optisch auf besondere Weise unterscheiden, sollten Sie sich ggf. Gedanken machen, wie Sie sich sicher in neuen Städten oder fremden Orten bewegen können. Wenn es dann tatsächlich zu Begegnungen kommen sollte, die Gefährdungspotential bergen, sollten Sie sich so offensiv wie möglich Verhalten. Sehr zu empfehlen sind aber auch verschiedene Selbstverteidigungskurse und Kampfsportarten: sie stärken das Selbstwertgefühl und verringern die Angst. Man lernt gezielt, wie man in Notfällen und Angriffssituationen handeln sollte und wie man sich bei Bedarf auch effektiv zur Wehr setzen kann. Eine weitere hervorragende Methode ist das Anti-Aggressivitäts-Training. Hier kann gelernt werden, wie man Aggressivität in verschiedenen Situationen vermeiden und abbauen kann.

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